Kronide

Blutunterlaufen,
wie du einer bist,
und Blut saufen.

Aus Feindschaft töten,
der Zorn begleitet dich
immer,
der Hass
auf den Anderen.

Den Hitler hat man freigelassen,
den Himmelsstürmer,
den Teufel in Menschengestalt,
wenn auch nur begrenzt
im 2. Weltkrieg
der 1940er Jahre.

Die Tierklauen zittern schon
vor Wut,
und du sei auf der Hut,
dass du nicht genauso wirst.

Das Hechelverbot
begleitet dich
im Leben.

Und was sollte es Schöneres geben,
als nicht zu hecheln
vor Wut?

Ein trauriges Wissen
um die Erkenntnisbrut
in deinem Gehirn
aktiv.

Du wirst gewinnen,
wenn du sie lässt,
die Erkenntnis um jeden Preis,
denn der ist heiß,
den gibt es um den Preis
des Gewissens,
das schläft.

Ständig diese Heuchelei,
wer weiß was,
wer weiß nichts?

Das Abitur hast du gemacht
und weißt nichts
nach deinem Studium
vom Leben.

Wie ein Ungeheuer satt werden,
immer im Blutrausch,
sehe ich in die Augen der Leute,
habe ich Zweifel, was sie sind.

Menschen
Bedenkzeit geben,
um sich zu ordnen,
um zu orten,
wo man steht.

Ist nicht so einfach
im Leben
zu bewerkstelligen,
der Müßiggang fehlt,
auf sich selbst zu konzentrieren
sein Ich.

Das Thema heißt
Menschenleben retten
jetzt im Krieg.

Aber wer interessiert sich schon
für den Menschen?
Es gibt zu viele davon
auf der Erde.

Auf der Welt
den Revolutionsgedanken kannst du dir abschminken,
da ändert sich nichts,
solange der Mensch nicht leidet
im Herzen
und Gemüt,
wirklich
an seinem Ich,
das krankt
und verlangt,
dass man es ernst nimmt.

Endlich
Transzendenz,
von göttlichen Strahlen geordnet,
ich sage es mit Vehemenz
noch einmal,
ich bin davon überzeugt,
es hilft
der Glaube
nur.

Das Ich ist wichtig,
es berichtet uns von Wissen,
Geschichten,
die wir brauchen,
um uns zu erbauen,
unser Herz.

Und der Schmerz ist wichtig,
dass wir leiden
und neigen unser Herz
zu uns selbst.

Das fehlte noch, ein Riesenspaß
das Leben,
Vergissmeinnicht und Rumdallerei?
Wer sollte uns vergeben
dafür?

Gott war nicht dabei,
Präsenz
fehlte,
seine.

Wenn man es teuer nimmt,
das Leben,
wird es teuer,
denn geben ist seliger denn nehmen.

Alte Weisheit,
die ihren Preis hat,
wenn sie überhand nimmt
in unserem Leben.

Dazu weitere Hinzugezogene,
wenn es um Empörung geht,
dies, die Sinnlichkeit,
um die es geht,
die uns behindert,
aufrecht zu sein,
ehrlich.

Die Wahrheit ist fein,
sie liegt bei Gott,
wickele dich in sie ein,
im Glauben,
und auf das Schafott
deine Gefühle
von dieser Welt
gelegt!

Dann schnappt die Falle zu,
und du bist tot,
begrenztes Leben
bei Gott.

Dumm geworden
um den Menschen,
seinetwegen.

Das nutzt sich ab,
das Gehirn,
keine neuen Ideen,
die Stimmung wird trübe,
eingetrübt
von Schmerz und Leiden
seelisch.

Die Seele leidet,
was ist das?
Was ist der Menschenfraß
an der Seele?

Er nagt sich ab,
der Mensch,
sich selber.

Na, dann gute Nacht
und hab acht
auf dich selber,
dass du nicht strauchelst
im Kosmos,
dem Bett
deiner Seele.

Das Problem ist umfassender
als gedacht,
du wirst nicht mehr
im Meer deiner Gefühle
der Welt.

Und darum geht es wirklich,
dass du dich nicht verläufst
in dem Dschungel
deiner Gefühle.

Bleibe cool,
die Welt ist primär erst Gefühlswelt,
und dann kommt das Denken,
ein befriedigendes Ergebnis,
Gefühl.

© Johannes Lichteruh, 2022

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