Lichtstrahl gebrochen

Erstes Segment

Die Socken kommen noch rein,
und piss!
Das ordinäre Ausland,
das du bist.

Die Voyeure
ins A*schloch
ohne Saugkinder,
sorgen für sie
die Kameraleute,
die umherstehen.

Pädophilie
am laufenden Bande
wie am Laufband,
der Sog ist groß
in der Gesellschaft.

Wenn ich so etwas schon höre!
Glaube ich nicht!
Schweinerei!

Du warst nicht dabei,
Gott sei Dank.

Blow up
die Wahrheit,
die Unwahrheit,
die du sagst
ungeschminkt!

Der Adler,
der du bist der Wahrheit,
die komische Erbmasse
des Menschen.

Das Holterdiepolter-Kind,
das perverse,
wie du eines bist
seit deiner Kindheit.

Aufgelaufen
die Erwachsenenwelt
gegen dich.

Pervers,
du kannst nicht dafür,
das Gepäck trägt sich schwer
durchs Leben.

Du musst jetzt zum Jüngsten Gericht
und entschuldigst dich damit,
ist das richtig?

Ja,
ich denke, ja,
rein subjektiv
wie ich bin.

Als Mensch
eines Menschen,
man kehrt dann wieder zurück in diese Einsamkeit,
die ich meine.

Die ich immer
meine,
immer gemeint
habe.

Was bedeutet Kampf jetzt?
Ich weiß es nicht,
ich bin ein friedlicher Mensch.

Auf die Fresse damit
kriegt der Mensch,
fällt hin,
ist tot,
nämlich Winter-Klau.

Ehemals und immer
im Sein
des Menschen
das Handtuch geworfen.

Es wird kalt,
er muss sich warm anziehen
für die Zukunft
bald.

Warte nur! Balde ruhest du auch
in einem Ganovenstaat,
leider.

Tief an der Decke
hängen,
schizophrene Situation,
das weißt du auch.

Das auch,
Spezial-Läufer,
der du bist,
running time
under 10 m / s,
das ist doch super.

Kirchenmusik,
Mehrflügelaltar
wie du einer bist
sprichwörtlich,
nicht zum Fliegen,
aber zum Denken.

Philosophen
müssen eine Entscheidung finden
zum Leben.

Dumm-Ereignisse,
Riesenspruch
dagegen,
Doppelglasfenster.

Die Philosophie,
die Weisheit
zum Löffeln,
wo ist sie geblieben?

Es gibt sie nicht mehr,
die Philosophen,
nur die doofen Politiker sind geblieben
und die Journalisten,
die nichts wissen.

Eigentlich
Kabinenhorror,
Klaustrophobie,
Geschichte nimmt ihren Lauf
wie immer.

Die Leute glauben zu Hauf,
dass sie sterben
werden,
und schon gibt es Krieg.

Der Glaube hilft auf,
der Glaube hilft weiter
im Verlauf dessen,
was sie glauben.

Das ist dem Menschen eigen,
wo man sich auch nicht zu verwundern hat,
wenn man auf seine Alkoholentwicklung schaut,
storming light.

Ich vermisse sie alle,
die Maschinen,
die Menschen.

TV-Brüche,
weil wir es nicht verstehen, uns zu wandeln
zeitgerecht.

Die Notwendigkeit zerrschellt
an unserem Gemüt,
wo es auch Enttäuschung hat
in der Welt.

Denke ich
haargenau
an mich
in dieser Beziehung
zur Welt.

Zu meiner Zeit
ohne Kult-Saugen
einfach hochnotpeinlich,
das durfte nicht immer im Verlust der Mitte landen,
die Zeit war im Wandel.

Es kam anders
als gedacht,
sollte nicht
enden
dort,
wo es angefangen hat
im Baby-Stadium.

Infantilismus
unserer Zeit
des Wohlstands
allgemein.

Zweites Segment

Der vollkommene Mensch
bin ich nicht,
noch nicht,
muss ich sagen,
zugeben,
wozu?

Schlamassel ist noch nicht da
genug,
der Krieg?

Das Problem ist noch nicht da
in unserem Gedächtnis,
der Krieg,
wie er einmal war
früher,
sie haben ihn vergessen,
die Menschen.

Die Menschheit war immer da,
denken sie,
was kann uns der Krieg?

Es geschieht, wie es will,
ohne unsere Lenkung
sehr häufig
das Weltgeschehen.

Bequem und hübsch
ist es nicht,
beides
Hybris.

Beides indisch,
Quacksalberei,
das Gegenteil zu behaupten.

Zu denken,
wir wären die Lenker unseres Geschicks,
stimmt nicht,
so einfach
ist die Antwort.

In derselben Straße, am selben Ort
am Machen
seit unserer Geburt.

Rückgängig machen
geht nicht,
funktioniert nicht
mit uns.

So sind wir nicht gebaut,
die Menschen,
mentalitätsmäßig nicht
und körperlich auch nicht.

Wir werden alt,
aber das ist schon alles,
kann werden jeder Esel
bekanntlich.

Drittes Segment

Während ich immer im Hinterkopf habe,
wie rund ist jedes A*schloch
von uns,
die Rosette,
wie wird man eine Queen
als Mann?

Diese Frage,
ob wir damals bereit waren zur Wahrheit,
frage ich mich,
als alles begann,
der Wahnsinn
der Menschheit.

Wenn die Welt untergegangen ist,
das kostet kein Visum
in die Hölle,
nicht wahr?

Dort ist es warm immer,
immer mehr,
je Menschen ankommen,
wunderbar,
die Hölle ist warm.

Den Eispickel gibt es nicht mehr,
den Eisberg
dort
zum Aufscharren,
er ist nichtig
in der Wärme.

Lux, Luzifer, alles gefallene Engel
der reinen Rationalität?
Wenn sie es doch nur gewesen wären,
dann wären sie Gott gewesen!

Weil es sinnvoll ist zu fallen,
der Sündenfall?
Mir fällt keiner ein,
der nicht so denken konnte wie Gott,
aber sie fielen,
die Liebe fehlte.

Obendrein
ließen sie sich affizieren
von der Rationalität
und hielten sie nicht aus.

Entweder / oder,
war das Geschmeiß
im Denken,
hieß es
kein Goldgepränge.

Gott brachte sie nach Haus
unter seine Fittiche,
in die Hölle
sogar.

Christus schloss sie auf,
entriegelte sie,
mit der Liebe
kam er nach Haus.

Nach Bedarf,
je nach Bedarf
schüttete er sie aus
im Universum
über die Menschen.

Das Pfingstfest
sprach es aus,
die sprechenden Zungen
in vielen verschiedenen Sprachen
und verstanden doch einander,
weil es dasselbe ist,
was er sagte,
immer dasselbe,
die Liebe und die Rationalität.

Warum Transfer
dieser Liebe
zum Menschen,
die er nicht hatte
im Paradies,
auch nicht die Rationalität?

Ich weiß es nicht,
Wünsche haben ihre Grenzen,
ich denke nicht,
dass wir sie realisiert bekommen
alle.

Machen wir uns zur Hoffnung der Bildungslücke?
Die Geschichte geht uns ab,
ihre Kenntnis.

Viertes Segment

Inhaber verschiedener Gallimard-Sachen,
die Bücher, die Bücher!
Gestern wieder der Theaterbesuch,
das Theater war langweilig.

Langweilig,
ich habe es gesagt
und gespürt.

Den königlich Guten weißt du dich überlegen,
sie sollen sich sputen,
das Böse zu erkennen.

Das Böse
auch zu sagen, zu benennen
ist wichtig.

Wie kann man es benennen?
Ich weiß es nicht,
es treibt mich immer zum Jüngsten Gericht,
aber das ist falsch,
dieser Gedanke.

Das Böse findet statt
tagtäglich
unter uns.

Wer hat es entdeckt?
Ich,
Selbsterkenntnis.

Dein eigenes Gesicht ging verloren,
ein solches merkwürdiges Intervallschlafen,
eine Ära ging verloren
des Menschengeschlechts.

Fünftes Segment

أنا هو ,
يوم بيوم ,
glaube mir
endlich!

Schlussendlich
bemühe ich mich um dich
schließlich.

Immer die Absolutheitsstränge
strengen an,
habe ich gesagt
immer.

Und das Gewimmer
zwischen den Zähnen,
die Kälte.

Ich will ausruhen,
nicht immer denken
immerzu.

Und dazu
eine moderne Reflexion
des Surrealismus
postum
setzt sich auch aus Hass zusammen.

Also nicht gewonnen ist
damit,
mit dieser Kunstentwicklung
die Liebe schweigt.

Du bist frei,
wenn das Gewissen schweigt,
bist du frei.

Dieser Satz
in beide Richtungen
gelesen,
leuchtet dir ein?

Ich habe mir nichts vorzuwerfen,
mein Gewissen ist frei,
ich bin im Reinen
mit mir
gewesen schon immer.

Wusste es aber nicht,
war mir nicht bewusst,
der Frust
saß zu tief
dieser Welt.

Entsprechend falsch habe ich gehandelt,
sela,
Aus!

Gallionsfiguren
sind wir nicht
unseres Handelns,
unseres Selbst.

Aber falsche Fuffziger,
wir betrügen uns selbst
ohne Gewissen.

Was an einen Riesen herankommt
des Gewissens,
ahnen wir nicht.

Weißt du nicht,
kennst du noch nicht,
was du alles weißt.

Ist schon erstaunlich,
dein Abklatsch deines Minimalgewissens ist es nicht
persönlich,
privat.

Noch nicht
genügend
für das Universum.

Gender gefasst
männlich, weiblich,
Yin, Yang.

Allee umsonst gespielt,
an der wir entlanggehen
in unserem Leben.

Ein Leben lang
lebenslänglich
gehängt
an den Nagel der Zukunft.

Und wir warten und hoffen
wie immer
in jedem Leben
neu
mit Anstand,
und berechtigt.

Sechstes Segment

Dafür sind die Bonuszahlungen aber aufgegangen,
dafür sind sie draufgegangen,
für nichts und wieder nichts,
für Immobilien
und Goldgepränge.

Privatjets
überm Bodensee,
die dort gerne abstürzen,
gerade dort,
wenn es nichts abzuwenden gibt
außer der Liebe.

Unfähig im Gebrauch
des Menschen,
er hat es nicht gelernt umfassend,
die Rationalität, ja,
aber nicht die Liebe.

Wasser erlaubt die Tränen,
sie sind beide hinfällig,
die Liebe und der Tod.

Die Krankheit dazu,
die Sehnsucht,
das Verlangen.

Der Früh-Terminator,
der du bist
und folgender Eisblock.

Der hockt in der Grube
im Bodensee
und wird ausgespült
im Gewissen,
hocke darüber
und prüfe dein Leben!

Siebentes Segment

Dir fehlen die Übergänge,
du bist abrupt,
Hose oder Rock.

Kam schnell
die Überlegung,
männlich oder weiblich,
die falsche Schlussfolgerung
war vorprogrammiert.

Du entscheidest dich für das Weibliche
nicht,
nicht für das Männliche
richtig,
Wischiwaschi.

Die Alternative,
keine Übergänge,
war typisch für dich.

Schon als Kind
charakterlich
verstört.

Zerstört
nicht,
Gott sei Dank.

Oktopus ist meerstressig,
das bist du in der Welt,
zu intelligent,
mit deinen tausend Armen
die Nase im Wind.

Du hast Hirnmasse gehabt
frühzeitig,
Geschäfte gemacht
damit,
nicht wahr?

Das hängt dir jetzt an,
du bist ein Mann
der Stunde
und brauchst die Intelligenz nicht mehr.

Achtes Segment

Standst in der Ecke häufig
als Kind,
zur Strafe.

Was war dein Begehr?
Du wolltest mehr, du wolltest mehr,
immer mehr
haben
Spielzeug
und essen
Süßigkeiten.

Ein Vielfraß du warst,
pejorativ
im pejorativen Sinne.

Wirklich,
Bescheidenheit ist eine Zier,
sie war nicht eigen dir.

Ich war als Kind schon Sch**ße,
ich weiß es
genau.

Und die Frau,
meine Mutter,
schlug mich nicht zur Genüge,
antiautoritär war angesagt
auch bei ihr.

Das ging mächtig in die Hose
bei mir,
das Leben ist zu komplex.

Wir wissen nicht, woher wir kommen,
was wir mitbringen
mit der Geburt.

Bei mir war es auf jeden Fall so,
dass der Gurt sehr eng geschlungen war
um meine Stirn,
die kalt blieb
daraufhin,
kalt bis ins Herz
der Herzen.

Das bin ich jetzt,
zu später Stunde meines Alters
ein warmherziger Typ,
und ich will alles vergessen,
was vorher war.

Das ist richtig
fürs Gemüt,
tut ihm gut.

Und ich ziehe den Hut
vor allen Schmerzen,
die ich hatte
seelische.

Sie halfen mir, das Gemüt zu stärken,
denn Gott geht um und um
in mir
jetzt.

Ich spüre es im Herzen,
ich spüre es im Hirn,
ich spüre es im Gemüt.

Und das Gewissen schreit,
du hast recht,
bleibe so, wie du bist.

Du musst dich nicht ändern
mehr,
die Zeit ist vorbei
des Renderns
deiner Seele.

أنا هو , يوم بيوم , arabisch: ich bin derjenige, Tag für Tag

© Johannes Lichteruh, 2022

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