Zielscheiben

Da brauche ich doch nicht lange zu überlegen,
die Stadtverwaltung ist verantwortlich
für den Dreck.

In Ägypten,
in Hurghada
am Roten Meer,
das sind die Außenangriffe.

Nicht mehr
endokrin,
du beruhigst dich,
das ist schön,
und bist frei für andere Gefühle.

Die will ich dir geben,
die Freiheit in deiner Nähe,
ganz nah bei dir
in Ägypten.

Die Rückgratmeldung,
der Verlust
erfolgt,
du bist windelweich geworden
im Denken.

Härte ist vonnöten,
Härte ist geboten
von Anfang an
deines Lebens.

Du lerntest es nicht,
du bist körperlich befriedigt,
das genügt dir.

Das ist falsch,
du siehst dich
in Sicherheit,
wiegst dich in ihr.

Eine Phantasie,
meine Phantasie
genügt nicht dafür.

Hierfür die Worte purzeln,
überschlagen sich
in meinem Gehirn,
gehören nicht mir,
aber der Allgemeinheit.

أوّلا ,
هي في ألمانيا ,
die Stadt,
ich bin froh darüber.

Meine Tochter,
das Erdreich schweigt darüber,
sie ist tot.

Sie quält sich so sehr,
Jerusalem gibt es nicht mehr,
dann ordnest du dir den ältesten Sohn zu
der Geschichte,
Jesus.

Du glaubst an das Christentum,
seine Geschichte,
an die Wunder,
die er wirkte,
der Gottessohn.

Das Gewimmel,
die höhere Betrachtung,
alles, was sich zusammengesammelt hat
unter deiner Ägide.

Wird mir schlecht,
das Christentum gibt es nicht mehr,
die Welt ist voller Kriege
bis heute.

Du musst raus aus deinem Schneckenhaus
und es allen sagen,
was du denkst
in der Welt,
das ist deine Pflicht.

Aus dieser Schachtel kommen wir alle nicht mehr raus,
nimmer,
Gott ist unser Haus,
verlassen wir es,
wird es nur schlimmer
mit uns.

Wir frönen dem eigenen Dach
über uns,
unseren Gedanken,
dem eigenen Ich,
dem goldenen nicht.

Das Haus wird wanken,
dieses
in dieser Welt.

Wir erleben es zur Zeit
und Gewimmer von Krieg
allerorten.

Der Iran schält sich heraus,
Nord-Korea und China,
die Russen sind weit davon entfernt,
den Krieg auszuweiten.

Sie haben kapiert,
wohin das führt,
wenn man Länder angreift,
zum Greifen nah
sie sind,
die Ukraine.

Die Sonne
will sich beatmen
selber.

Wie du
es tust,
es machst,
ist eh dasselbe.

Neuerdings das Remmidemmi um den Krieg,
überall zündelt es,
an allen Ecken
und Fronten
der Welt.

Der Mensch will Krieg,
er will sich auseinandersetzen auf andere Art,
Gewalt
steht im Fokus des Interesses,
Waffen.

Das Waffenarsenal
quillt über
in jedem Land.

Sichtbar werden über das Handy
die Kriegsfolgen,
sie sind brutal.

Ich sehe etwas,
was du nicht siehst,
mein Leser!

Ich denke nach,
und die Bilder verdoppeln sich
zwangsläufig
in meinem Gehirn.

Die Stirn bleibt kalt,
das Herz steht still,
je nachdem, wie ich will,
je nachdem, wie die Ereignisse
sind,
kommen in meinem Herzen
zum Stillstand.

Die Bilder sind
furchtbar
Furcht erregend
und ekelig.

Ekelhaft,
otschen tschelowek
gefällt mir,
gefällt mir nicht.

Entscheide dich,
eiere nicht rum,
hilf ihm!

Wer kann ihm helfen
wirklich
außer Gott?

Ich bin kein Gott,
und auf das Schafott
meine Gefühle des Helfens!

Weg damit,
ich will nicht mehr,
es ist zwecklos.

أوّلا , arabisch: zuerst, zunächst
هي في ألمانيا , arabisch: sie ist / befindet sich in Deutschland
otschen tschelowek, aus dem Russischen, wörtlich: sehr Mensch

© Johannes Lichteruh, 2022

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